Post Covid 19 Syndrom - welche Möglichkeiten bietet die Naturheilkunde?

Viruserkrankungen wie z.B. auch der Eppstein-Barr-Virus oder baterielle Infektionen (wie Borreliose) können neben der akuten Infektsymptomatik auch in Nachgang anhaltende Beschwerden verursachen. Typischerweise findet sich sehr häufig ein ausgeprägtes Erschöpfungssyndrom. Im Rahmen dieses Erschöpfungssyndromes kommtes zu einer erheblichen Leistungseinbuße sowohl in der körperlichen als auch in der geistigen Leistungsfähigkeit, was sich mit Konzentrations-störungen, rascher Ermüdbarkeit und mangelnder Hirnleistungsfähigkeit bemerkbar macht. Diese Symptome finden sich auch bei einer Long-Covid Erkrankung.

 

"Rund 80 Prozent aller Erkrankten spüren wenig bis gar nichts von ihrer Corona-Infektion. In leichten Fällen dauert eine SARS-CoV-2-Infektion etwa zwei bis drei Wochen. Für die akute Krankheitsphase wird mit maximal 4 Wochen gerechnet. Bei schweren Verläufen kann die akute Krankheitsphase doppelt so lang anhalten. Nach Intensivbehandlungen lassen sich häufig organspezifische Langzeitfolgen beobachten. Auch weniger schwer Erkrankte können über die akute Krankheitsphase hinaus gesundheitliche Symptome haben oder auch neu entwickeln. Nach aktuellen Leitlinien wird von „Long Covid“ (mehr als vier Wochen nach Infektion oder Erkrankung fortbestehende Symptome) oder auch „Post-COVID-19-Syndrom“ (jenseits von 12 Wochen noch bestehende oder neu auftretende Symptome oder Gesundheitsstörungen, die anderweitig nicht erklärt werden können) gesprochen. Oftmals stehen hinsichtlich ihrer Ursachen unspezifische Beschwerden wie ständige Erschöpfung, Luftnot, Konzentrationsstörungen („Gehirnnebel“) oder Schwindel im Vordergrund. Verlässliche, repräsentative Daten zum Anteil der Erkrankten mit Langzeitfolgen liegen noch nicht vor."

Quelle Bundesministerium für Gesundheit

 

Schulmedizinisch gibt es noch keine gesicherten Behandlungsmethoden.

Bei dem chronisches Erschöpfungssyndrom welches durch das Eppstein Barr Virus verursacht wir, finden sich häufig Schädigungen der mitochondrialen Funktionen. Mitochondiren sind diejenigen Strukturen in unseren Zellen, in denen die sauerstoffabhängige Energiegewinnung (aerobe Atmung) stattfindet. Die im Rahmen komplexer biochemischer Reaktionen gewonnene Energie wird in einer chemischen Substanz nahmens ATP (Adenosin-Tri-Phosphat) gespeichert und dann für die zahlreichen energieabhängigen Stoffwechselreaktionen verwendet.

Durch die virale Infektion kommt es zu Beeinträchtigungen dieser mitochondrialen Energiegewinnung und in Folge zu einem chronischen Energiedefizit (näheres im Link "Das krankmachende Energiedefizit"). Diese Einschränkung in der Energiebereitstellung kann zu verschiedenartigen Problemen auf mehreren Ebenen führen. Durch die Bestimmung der ATP Konzentration im Blut kann ein entsprechendes Defizit eindeutig erkannt werden.

Wenn die Mitochondrien nicht mehr richtig funktionieren und der Sauerstoff nicht richtig verarbeitet werden kann entstehen vermehrt sogenannte freie Radikale. Dies sind reaktionsfreudige Suerstoffverbindungen, denen ein oder mehrere Elektronen fehlen. Elektronen spielen in den biochemischen Reaktionsketten der Mitochondrien eine wichtige Rolle. Wird die Elektronenübertragung durch einen erhöhten Anfall an freien Radikalen beeinträchtigt kommt es zu einer stetig zunehmenden Einschränkung der mitochondrialen Energie-gewinnung, ein negativer Kreislauf entsteht. Es kommt auch zu immer mehr Schäden an der mitochondrialen Membran und es entwickelt sich ein Protonenleck. Die Folge ist ein weiterer Funktionsverlust der Mitochondrien.

Deshalb kann es durch diese grundlegenden Schäden der biochemischen Regulation und Energiegewinnung neben der spürbaren Energielosigkeit zu weiteren Organschädigungen oder Funktionseinschränkungen kommen.

Dies führt dann zu dem Beschwerdebild des LongCovid-Syndroms mit den mitunter "bunten" Symptomen und Organbeschwerden. Zentral ist aber immer das Bild der starken Erschöpfung.

Durch die Bestimmung des ATP Wertes und einer zusätzlichen Mikronährstoffdiagnostik können Auffälligkeiten und Defizite festgestellt werden und dann durch eine geeignete Mikronährstofftherapie ergänzt durch homöopathische Mittel behandelt werden. Diese Behandlung benötigt jedoch Zeit und Geduld des Patienten, da eine schnelle Heilung des komplexen Beschwerdebildes leider nicht möglich ist.

Schulmedizinisch gibt es keine gesicherten Therapien, außer es lassen sich klare und eindeutige Strukturschäden im Bereich von Organen oder des Gefäßsystems erkennen. Aber auch hier ist eine begleitende naturheilkundliche Therapie sinnvoll und hilfreich.

 

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